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2013

Könige
Die Damen werden immer stärker, gleich drei kamen beim Könnigsschiessen auf die vorderen Plätze: 1. Wittmann, Kathrin, 2. Beck, Roswitha und 3. Netter, Gerda.

Auch die Jugend führt die Weiblichkeit an: 1. Hütel, Luisa, 2. Göbel, Bernhard und 3. Kraus, Peter

Generalversammlung
An diesem Abend bestimmten wieder die Ehrungen das Geschehen. Die bronzene Vereinsnadel für 15-jährige Mitgliedschaft ging an Beyer Christian, Beyer Johannes, Daentler Anne, Hiermeier Florian, Loris Johann, Schäftner Daniel, Schwarzbauer Bianca, Treffer Christian, Welser Stefanie, Wittmann Thomas, Wittmann Manfred, Treffer Walburga, Schmidt Hubert, Schmidt Sabrina, Meier Manuel, Prommesberger Resi und Prommesberger Andreas. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielt Herbert Neubauer die Ehrennadel und für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Beyer Ludwig und Leitner Jakob geehrt.

Pistolenmannschaft steigt in die Gau-Liga auf

Überaus erfolgreich beendete die Pistolenmannschaft des SG Hubertus Pfünz die zu Ende gegangene RWK-Saison 2012/2013. Mit der Sportpistolenmannschaft sicherte man sich den 1. Platz in der A-Klasse und somit den Aufstieg in die Gau-Liga. Wir gratulieren und wünschen eine weitere erfolgreiche Saison.

Schafkopffieber grassiert in Pfünz
21 Anfänger haben das Angebot des Schützenvereins Hubertus Pfünz angenommen und sich zu einem Schafkopfkurs angemeldet. Unterstützt durch neun Trainer erlernten sie die Grundregeln des Schafkopfs und spielten bald mutig das erste Solo. Worte wie „schmiern“, „die Oide“ oder „abspozen“ gehörten schnell zu den gebräuchlichen Begriffen.

Höhepunkt war am letzten Abend ein Turnier für die Teilnehmer des Kurses. Nach einem gemeinsamen Essen konnten sie ihr erlerntes Wissen ohne Hilfe der Trainer umsetzen.

Am 26.10.2013 fand im Schützenhaus dann gleich das 1. Schafkopfturnier statt. 20 Personen nahmen an dem Turnier teil. Es wurden 2 Durchgänge mit der „Kurzen“ gespielt. Die gegeneinander spielenden Teilnehmer wurden ausgelost bzw. vom Spielleiter Neubauer Josef festgelegt. Mit 123 „Guten“ wurde Gürtner Robert Erster. Der zweite Platz ging an Wittmann Manfred jun., gefolgt von Kirschner Norbert, der den dritten Platz erzielte. Nach der Preisverteilung ließ man den Abend im Schützenhaus noch gemütlich ausklingen.

Bockbierfest
Die Uhren in Pfünz und in Walting, de genga scheinbar nicht synchron, oder liegt Walting schon in einer anderen Zeitzone. Ausg`macht hat`s ja nix, weil die Feuerwehrversammlung eh immer mit`m Essen o`geht. De wo der Einladung der Gemeinde g`folgt san, de hab`n halt des Essen müß`n, was de andern überlass`n hab`n, aber des war immer no gnua.

Die Eichstätter Tafel, de hat koana braucht, beim Essen, da warts no nia die Blödern. Net, dass jetzt oana moant, wenn`s amoi brennt, dann macht die Feuerwehr erst Brotzeit, des is nur bei der Versammlung a so.Und des hat aa seinen guat`n Grund. Wenn oa Hals über Kopf aus der Versammlung flüchten, wia der Lolek und Bolek damals, dann san`s wenigstens net hungrig auf der Flucht. Wo Lolek und Bolek untertaucht san, des woaß i ja bis heut no net. I hab ja den Verdacht, de hab`n Unterschlupf im Asylantenheim g`funna.

Pfünz, des is ja das Kufstein von Bayern, umrahmt von Bergen, so friedlich und still.

Des mit dem friedlich und still, des lass ma jetzt amoi dahingestellt, aber umrahmt von Bergen, is`s immer no. Auf der oana Seiten der Kirchberg und auf der andern der Osterberg. Und dann der Radlweg nach Landershofen, da geht`s ja aa den Berg nauf.

Aber da brauchts ja nimmer hi`radeln, des Problem habt`s ja g`löst. Ihr habt`s ja euere Radl den Asylanten g`schenkt. Soll`n se de doch nach Landershofen naufplag`n. Und da habt`s aa glei a guat`s Werk aa no toa . Euer Pfarrer hat ja glei g`sagt, er ist stolz auf seine Pfünzer. Oha hab i mir denkt, der hat net all`s mitkriagt, was de da trieb`n hab`n, seine schwarzen Schafe. Aber der Pfünzer Pfarrer, der hat ja koane Schäfchen, der hat ja bloß Shetlandponys. Und drum kennt der koane schwarzen Schafe.

Den BBC-Club soll`s ja aa no geb`n, der hat ja mittlerweile das Image eines Altenclubs.

Hoffentlich regt se jetzt net der Altenclub auf, weil de mit so einem müad`n Haufa vergleich. Bis derweil, wär`s ja so einfach den BBC-Club zu führ`n, der is ja wia Stopsel-Club, bloß stopseln derfts halt net. Da halt`e alle 14 Tag` eine Pflichtsitzung ab und wer zu spät kummt, der zahlt 5€ und wer gar net kummt, der zahlt 10€, dann stimmt`s scho amoi in der Vereinskasse. Aber bei dene moan i, da is Hopfen und Malz verlor`n, da konn nur noch ein Wunder helfen und des überschreitet meine Kompetenzen. Für die Letzte Ölung, da is die Kirche zuständig.

Des möchst net glaub`n, wia rasant sich unsere Welt ändert. Gestern, da habts den Mond no mit der Stanga o`g`schob`n und heut kummts ohne Englisch nicht mehr aus

Die Kirschner Helga, de red`t jetzt aa Englisch. De is mit ihr`m Hund am Asylantenheim vorbeimarschiert, oder der Hund mit ihr und hat zu de Asylanten g`sagt: „The dog is not hungry!“ De hab`n se natürlich g`fragt, versteht der Hund des aa, was as Frauchen da sagt. Wenn er des versteht, dann is des ja, a ganz a g`scheider Hund. Der versteht Englisch, Deutsch und Bayerisch und bell`n konn er aa no.

Die Hüttel Kathrin hat ja vor kurzem im Schützenheim g`sagt, sie möcht` jetzt aa Bayerisch lerna. De möcht se wohl, als Retterin der bayerischen Mundart aufspuil`n. Da hab i aber so meine Bedenken. Bevor de Bayerisch lernt, da moan i, lernt eher a Katz`, as Bell`n. A Bayer, des is a eigene Rass.

Pfünz kennt die ganze Welt, bis auf`s Schwemmfeld, des kennt die Welt noch nicht. Des is aber aa koa Wunder, as Schwemmfeld is ja auf der Landkarten immer noch als Gebüsch ei`zeichnet. Wia bekannt des Pfünz in der ganzen Welt is, des hab i am Flughafen, am eigenen Leib erfahr`n. Da hab`ns mir ans Handgebäck an`n Zettel hi`g`hängt, da is drob`n g`stanna, Bagage.

Wia in der Zeitung g`stand`n is, dass Asylanten nach Pfünz kumma, da hab`es g`merkt.

Quasi über Nacht kam die bittere Wahrheit ans Tageslicht. „Schutzsuchende können in Pfünz nicht leb`n. In dem Kaff, da stimmt das Drumherum nicht. Da san koane Einkaufsmöglichkeiten vorhanden. Drei Mal am Tag gibt es eine Busverbindung nach Eichstätt. Da gibt`s keine Schule, keinen Sportplatz, der Ort hat nichts.Lediglich oa Kinderspielplatz is da, aber Kinder mach ma eh koa mehr. Wia i vor 10 Jahr kumma bin, da hat mir des koa Sau net g`sagt , wia trostlos, des da is. Am Flughafen hab`ns scho recht g`habt, es seits scho a Bagage.





Weltgeschehen
Der Spatenstich zum neuen Feuerwehrhaus Pfünz ist am 6. April im Beisein des Bürgermeisters Hans Mayer und einem Teil der Gemeinderäte erfolgt.

Die mittelalterliche Brücke von Pfünz wird über einige Tage Kulisse für ein Fernsehdrama mit dem Titel „Die Hebamme“.

Aus den Enthüllungen des ehemaligen Mitarbeiters des US-Geheimdienstes NSA, Edward Snowden, resultierte die NSA-Affäre, die zu weltweiten Protesten gegen die Spionagevorkehrungen der Vereinigten Staaten führte.

Im Februar trat zum ersten Mal seit 1294 mit Benedikt XVI. ein Papst aus eigener Entscheidung zurück. Am 13. März wurde erstmals in der Geschichte mit Franziskus ein Lateinamerikaner zum 266. Bischof von Rom gewählt. Er proklamierte einen Kurswechsel hin zu einer Kirche, die stärker für die Armen da sein solle.

Am 22. September 2013 wurde in Deutschland der Bundestag neu gewählt. Erstmals konnte die FDP die 5-Prozent-Hürde nicht überwinden, was nach vier Jahren zum Ende der Schwarz-gelben Koalition führte. Nach knapp drei Monaten konnte eine Große Koalition aus CDU und SPD, weiterhin unter der Bundeskanzlerin Angela Merkel, gebildet werden.

Nach sechsjähriger Bauzeit wird in Dresden die umstrittene Waldschlößchenbrücke eröffnet. Das Bauwerk hatte zur Folge, dass das Stadtensemble von Dresden den Welterbestatus verloren hat.

Das Schornsteinfeger-Handwerksgesetz tritt in Deutschland in Kraft. Ein wirklich freier Wettbewerb wird dadurch aber nicht geschaffen.

Einführung neuer 5-Euro-Banknoten in der Eurozone.Die Praxisgebühr (10€) in Deutschland wird aufgehoben.