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1951

Wiedergründung des Vereins nach dem Krieg
Früher waren die Förster die Initiatoren für den Schießsport. Ist ja auch naheliegend, denn der Förster war ja auch immer Jäger. In der Nachkriegszeit war der Zusammenhalt der Menschen wichtiger denn je, es galt den Wiederaufbau voranzutreiben und das ging nur mit Gemeinschaftssinn. So war es vermutlich für den Bürgermeister der Gemeinde Pfünz Motivation, die Gemeinschaft der Pfünzer über einen Verein zu festigen. Die Wiedergründung des Schützenvereins „Hubertus" Pfünz geht auf jeden Fall auf den Bürgermeister Seraphim Meyer zurück.
Er lädt am 2. Dezember 1951 zu einer Versammlung für alle Schießsportinteressierte ein. Bei dieser Versammlung wurde die Schützengesellschaft "Hubertus" Pfünz wiedergegründet. 30 Mitglieder unterschrieben die Beitrittserklärung spontan. Es erfolgte laut Gründungsprotokoll die Wahl der Vorstandschaft mit folgendem Ergebnis:
Als 1. Vorstand wurde Michael Kreipp gewählt, 2. Vorstand wurde Karl Wolfram. Schriftführer war Anton Strubich und Kassier Michael Nuber.
Das Vereinslokal war die Gaststätte Daxacher, heute Gasthof Sichert. Das erste Schießen wurde gleich für den 8. Dezember 1951 angesetzt. Leider ist nirgends nachzulesen, wo und mit welchem Ergebnis geschossen wurde.

Neuanlage des Friedhofs
Im Jahre 1951 wird der Friedhof erweitert und neu angelegt. Laut den Gemeindeprotokollen wird der Beschluß im Mai gefaßt und im Herbst fertiggestellt.

Oberbürgermeister Blei in Eichstätt tritt zurück Nachfolger wird Dr. Hutter
Der Leiter des Baywa-Lagerhauses und Oberbürgermeister gibt sein Amt aufgrund beruflicher Anspannung zurück. Nachfolger wird der Rechtsrat Dr. Hutter.

Düsenjäger über Hofstetten explodiert
Beim Absturz eines Düsenjägers über Hofstetten kam wie durch ein Wunder niemand zu Schaden. Durch umherfliegende Teile wurde die Scheune von Josef Pröbstl in Brand gesteckt. Der Pilot hat das Flugzeug bereits über Arnsberg mit dem Schleudersitz verlassen und wurde auch nicht verletzt.